Man erklärte Margaret, dass sie keinesfalls an den See kommen konnte, in den Wagen einsteigen würde und davon fahren. Der Zustand des Autos konnte nicht gut sein. Denn der Wagen war im See. Nicht am Ufer, so wie sie es gehofft hatte, sondern im See. Also war er keinesfalls mehr fahrtauglich. Das schockierte Margaret. Sie hatte so gehofft, dass ihr Auto fahrbereit wäre!
Die viel wichtigere Frage war jedoch, wie war das Auto im See gelandet? Warum hatte man es versenkt? Das Gebiet, in dem sich der See befand, war von Wäldern umgeben und man konnte dort nicht einfach hinfahren. Also musste sich jemand viel Mühe gegeben haben, es dorthin zu bringen. Die Frage war, warum? Was war damit geschehen?
Eine große Enttäuschung
Die Freude wich. Margaret war jetzt nicht mehr froh, sondern nur noch enttäuscht. Wenn sie es sich genau überlegte, gab es für sie gerade gar keinen Grund mehr, zum Auto zu gehen. Sie hatte den Verlust bereits ihrer Versicherung gemeldet und diese hatte sie mit einer gewissen Summe entschädigt. Es wäre nur okay gewesen, wenn das Auto in gutem Zustand gewesen wäre, aber so?
Natürlich war sie sich aber auch ihrer Pflicht bewusst. Sie hatte das Auto als gestohlen gemeldet und viele Leute hatten versucht, es wieder zu finden. Also musste sie jetzt an diesen See fahren, um nach zu sehen, was überhaupt geschehen war. Sie war ja auch selbst neugierig. Also besprach sie mit den Polizisten, wann sie sich am See treffen wollten.
Man fuhr zum Auto
Sie verabredeten, dass sie abgeholt werden sollte. Man wollte mit ihr gemeinsam zum See fahren, um nachzusehen, in welchem Zustand das Auto wäre. Sie mussten es ja auch bergen, dort belassen war ja nicht möglich. Sie mussten auch herausfinden, was geschehen war und vielleicht entdeckte man endlich eine Spur zu den Autodieben, die schon seit längerer Zeit ihr Unwesen trieben.
Sie holten also Margaret ab und fuhren in Richtung See. Zu diesem zu fahren, erwies sich als fast unmöglich. Sie mussten einen großen Umweg nehmen, um überhaupt zum See zu gelangen. Allen war klar, dass sich die Autodiebe hier sehr große Mühe gemacht hatten, den Wagen bis hierher zu verbringen. Ein einfacher Weg zum See existierte nämlich nicht.
Alle waren verwirrt
Ein Bekannter von Margaret hatte ja den Fund gemeldet. Dieser hatte die Suche nach dem Wagen bei Facebook verfolgt gehabt und versprochen, sich auf seinen täglichen Joggingrunden danach umzusehen, was auch gelang. Er hatte das Auto im See entdeckt. Jetzt aber war die Frage, hatte er was damit zu tun? War er es selbst, der das Auto zum See fuhr, um es dort zu versenken?
Das ergab aber auch keinen Sinn. Warum hätte er den Fund dann melden sollen? Also verwarfen die Beamten den Verdacht wieder und wollten sich lieber auf die Fakten verlassen, die man hier hatte. Fakt war, dass jemand sich große Mühe gegeben hatte, das Auto weit weg zu bringen und es in einem fast unzugänglichen Gebiet verschwinden zu lassen.