„Pimp my Ride“, die Serie, die vor allem für Autofans ein Muss war, wenn sie auf dem Sender MTV lief. Rapper Xzibit war der Moderator und dafür zuständig, dass alte und gar nicht mehr schöne Autos so richtig aufgemotzt wurden und das jeder neidisch wurde, wenn er das „neue“ Auto sah. Viele hätten es gerne gehabt, dass er auch bei einem selbst vorbeischaut.
Egal wie schrottig die Wagen waren, egal wie heruntergekommen, die Leute haben sich alle Mühe gegeben, aus den unansehnlichen Autos richtige Cars zu bauen, die sich wieder sehen und vor allem auch fahren lassen können. Die Frage ist nur, wie ging es danach weiter? Was wurde aus den Autos nach der Sendung? War alles echt oder doch nur Show?
IMAGO / ZUMA Wire
Was wirklich geschah
Im Nachhinein kamen viele Dinge ans Licht, die hinter den Kulissen abliefen. Es kam dazu, dass reparierte Autos innerhalb von wenigen Wochen nur noch Schrott waren, auch geschah es, dass einer der Kandidaten die ganze Zeit gemobbt wurde, weil er zu viel Gewicht auf den Rippen hatte. Auch wurde ein Kandidat dazu genötigt, bzw. man versuchte ihn zu überreden, sich doch von seiner Partnerin zu trennen, diese passt einfach nicht..
Das passt natürlich gar nicht zu dem Eindruck, den man von der Sendung „Pimp my Ride“ hatte. Man dachte, alles läuft super, die Leute freuen sich über ihre nun wieder hervorragend aussehenden Autos und sind happy, wieder darin fahren zu können. Vielen ging es tatsächlich so, aber nicht allen und die ehemaligen Teilnehmer erzählten die Wahrheit, wie es dort wirklich zuging..
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War alles nur ein Fake?
Was herauskam, war, dass schon zu Beginn der Serie „Pimp my Ride“ es sich bei den gezeigten Häusern gar nicht um die Häuser der Kandidaten handelte. Diese waren von MTV angemietet worden und die Leute sollten praktisch so tun, als würden sie darin leben, um dann freudig überrascht die Tür zu öffnen weil, oh Zauber, die Leute der Sendung plötzlich vor ihrer Tür stehen.
Tatsächlich waren die Kandidaten aufgeregt, denn sie wussten nicht, ob sie nun wirklich an der Sendung teilnehmen würden oder ob sie nur eine Zuwendung vom Sender erhalten. Die Umgebung war also gestellt, aber was genau geschehen würde, das wussten die Kandidaten nicht und waren dementsprechend auch wirklich überrascht, als das dann live geklärt wurde.
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War die Werkstatt echt?
Was ist mit der Werkstatt, in der die Fahrzeuge aufgepimpt wurden? War diese echt? Ja. In Kalifornien, genauer in der Stadt Corona befand sich die Werkstatt namens „West Coast Customs“ und dort wurde an den Autos gearbeitet. Allerdings wurde diese Werkstatt streng abgeschirmt und bewacht, so dass keine neugierigen Zaungäste kommen konnten.
Man hatte hohe Zäune errichtet und man hielt so alle Welt davon ab, mal einen Blick ins Innere werfen zu können. Weder von außen noch von innen konnte man zusehen, was dort vor sich ging. Das alles diente natürlich der Geheimhaltung, so dass niemand ausplaudern konnte, was dort drin wirklich geschah. Das kann man auf jeden Fall nachvollziehen.